Luzerne als Eiweißlieferanten in Landwirtschaft und Nutztierhaltung

Die Luzerne sind als Eiweißlieferanten hervorragend geeignet, da diese Pflanzen nicht nur einen hohen Futterwert, sondern sich auch sehr positiv auf die Tiergesundheit auswirken. Dadurch verhindern sie Pansenübersäuerung, verbessern die Kotkonsistenz und fördern zum anderen auch die Verdauung und Wiederkautätigkeit. Durch die hohen Vitamin- und Mineralgehalte wird der Stoffwechsel der Tiere angeregt und der hohe Beta-Karotingehalt sorgt dafür, dass die Tiere immer fruchtbar bleiben. Der Luzernanbau hat in ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr große Bedeutung, besonders in Betrieben, die einen geringen Grünlandanteil haben.

Der Boden sollte für die Pflanze tiefgründig, gut, durchwurzelter, durchlässig und warm sein. Sehr negativ reagiert die Pflanze auf Pflugsohlen, Krumenbasisverdichtungen und Ortstein, ebenso ungeeignet sind kalte und spätfrostgefährdete Böden. Der pH-Wert des Bodens sollte mindestens 5,8 betragen. Luzerne können ca 50 Prozent des Wasser- und Nährstoffbedarfs aus dem Unterboden abdecken. Bei einem PH-Wert von über 5,8 ist eine Kalkung vor Ort sehr von Vorteil, da sie die Keimung und Jugendentwicklung der Luzerne begünstigt. Der Phosphorgehalt sollte auf dem Niveau der Versorgungsstufe C liegen, sehr wichtig ist für die Keimung und Jugendentwicklung Phosphorsäure. Sie fördert in starkem Maße die Zahl und Aktivität der Knöllchenbakterien mit dem Kalzium und damit auch dem Eiweißgehalt der Pflanze. Dank der Knöllchenbakterien sind die Luzerne in der Lage, den Luftstickstoff zu fixieren. Eine Bodenuntersuchung ist notwendig, um sich über die Versorgung von Spurenelementen zu informieren.

Natürlich gibt es für eine gute Ausdauer sehr wichtige Regeln die jeder Landwirt beachten sollte, beispielsweise darf man zwischen dem 10. August und dem 20. September keine Luzerne schneiden. Man sollte so wenig Druck wie möglich auf die Luzerne ausüben, da diese sehr druckempfindlich sind und mit Pflanzenverlusten reagieren könnten. Man sollte daher Fahrgasen für schwere Traktoren und Anhänger anlegen, um einen Druck, der aufgebaut wird, zu vermeiden.

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